<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Radiofabrik RSS Feed</title><link>http://www.radiofabrik.at/</link><description>Feines Community Radio seit 1998</description><language>de</language><image><title>Radiofabrik RSS Feed</title><url>http://www.radiofabrik.at/typo3conf/ext/tt_news/ext_icon.gif</url><link>http://www.radiofabrik.at/</link><width>18</width><height>16</height><description>Feines Community Radio seit 1998</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 15:57:00 +0200</lastBuildDate><item><title>Hörenswert: Of Monsters And Men - &quot;My Head Is An Animal&quot;</title><link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-of-monsters-and-men-my-head-is-an-animal.html</link><description>Of Monsters And Men kommen – fast unüberhörbar – aus Island. Kaum andere Musiker bringen einen so...</description><content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm"><i>Of Monsters And Men</i> kommen – fast unüberhörbar – aus Island. Kaum andere Musiker bringen einen so verträumten, schwebenden und trotzdem kraftvollen Indie-Pop hin, ohne gleich wie <i>Björk</i> oder <i>Sigur Rós</i> zu klingen. Und mit ihrem Debüt „My Head Is An Animal“ schlagen <i>Of Monsters And Men</i> wie eine musikalische Bombe ein und treffen mit ihren Songs den Nerv der Zeit: Die Freude auf den Sommer, die noch nicht ganz von der Melancholie des Winters befreit wurde.</p><b><span style="background: #ffffff">Hörenswert.&nbsp;</span></b><link news/albumderwoche0.html><b><span style="background: #ffffff">Das RF-Album der Woche</span></b></link><span style="background: #ffffff">&nbsp;</span><b><span style="background: #ffffff">ist zu hören am Freitag, 11.05.12 ab 14:08 Uhr, Wiederholung am Donnerstag, 17.05. ab 00:00 Uhr</span></b> <p style="margin-bottom: 0cm">Erstmals Aufsehen erregten <i>Of Monsters And Men</i> 2010, als sie beim jährlichen und bekannten Band-Wettbewerb <i>Músiktilraunir</i> teilnahmen und quasi über Nacht in Island zu Stars wurden. Das liegt wahrscheinlich nicht zuletzt an der Kombination von Gitarren, Akkordeons, Schlagzeugen und Keyboards, mit großen Klangflächen und Chören und der perfekten Harmonie der Sänger/Gitarristen <i>Ragnar Þórhallsson</i> und <i>Nanna Bryndís Hilmarsdóttir</i>. Hierzulande könnte die Single „Little Talks“ schon mal den Weg in die Ohren gefunden haben, aber spätestens seit der Veröffentlichung von „My Head Is An Animal“ werden <i>Of Monsters And Men</i> auch außerhalb Islands nicht mehr zu überhören sein.</p><p style="margin-bottom: 0cm">Die Songs auf „My Head Is An Animal“ sind Lieder zum Träumen, handeln aber nicht nur – das wär ja doch etwas untypisch für Isländer – vom schönen, leichten Leben, sondern sind stets begleitet von einem Hauch Melancholie. „Little Talks“ ist so ein Song, der zwar zum Tanzen verführt und an sich nach Freude und Leben klingt – schaut man aber genauer hin offenbart sich die Einsamkeit und der dazugehörige Wahnsinn: „Some days I feel like I'm wrong when I am right / Your mind is playing tricks on you my dear / 'Cause though the truth may vary / This ship will carry our bodies safe to shore“. Und trotzdem: So ganz traurig möchte man deshalb aber auch nicht sein. Dafür ist die Musik einfach zu schön, zu sehr möchte man sich in den weichen Wellen der Musik und den Gedanken an Sommerabende verlieren.</p><p style="margin-bottom: 0cm"><i>Of Monsters And Men</i> können raum- und zeitlose Geschichten erzählen, gewürzt mit der Mystik Islands. Und namensgebend handeln diese Erzählungen von Monstern und Männern. Es wird auf Walen geritten, gegen wilde Tiere gekämpft, Geister beschworen und man trifft auf sprechende Bäume, mal im Dunkel des Waldes, mal auf hoher See wird der Fantasie freien Lauf gelassen. Und die Geschichte ist noch nicht zu Ende, Monster und Männer gibt es ja zuhauf..</p><p style="margin-bottom: 0cm">Mit „My Head Is An Animal“ bewegen sich <i><span style="font-weight: normal">Of Monsters And Men</span></i>&nbsp;zwischen Folk und Indie und der Vergleich mit <i><span style="font-weight: normal">Arcade Fire</span></i> (erstellt vom <i>Rolling Stone</i>) ist da wirklich naheliegend: Große Klangflächen, verschachtelte Arrangements, Stimmen, die zum Träumen einladen und die an Größeres denken lassen. Außerdem hat man sofort tanzende Kinder auf den grünen Wiesen Islands im Kopf.. „My Head Is An Animal“ - Musik fürs sommerliche Kopfkino.</p><p style="margin-bottom: 0cm; ">&quot;My Head Is An Animal&quot; von Of Monsters And Men ist am 27. April 2012 bei Pepublic/Universal erschienen.</p><p style="margin-bottom: 0cm"><br /></p>]]></content:encoded><category>Radiofabrik Album der Woche</category><author>r.stuecklschweiger@radiofabrik.at</author><pubDate>Mon, 14 May 2012 00:00:00 +0200</pubDate></item><item><title>Hörenswert: Das 350. Radiofabrik-Album der Woche: The More Or The Less - &quot;Keep Calm &quot;</title><link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-the-more-or-the-less-keep-calm.html</link><description>„Es war wirklich viel los in den letzten drei Jahren“, meint Tobias Pötzelsberger – Headmaster von...</description><content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 120%">„Es war wirklich viel los in den letzten drei Jahren“, meint Tobias Pötzelsberger – Headmaster von <b>The More Or The Less</b> – auf die Frage, warum das neue Album, so viel Zeit in Anspruch genommen habe, „und außerdem sind wir Perfektionisten!“ Dass sich diese Zeit gelohnt habe, davon ist der Sänger und Songschreiber überzeugt und ein ausverkaufter ARGE-Saal zur Release-Show zeigt, dass ihm sein Publikum die Wartezeit zugestand.</p><p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 120%">In der Tat enthüllt „<i><b>Keep Calm</b></i>“ auf jedem seiner 11 Songs eine Fülle an ausgereiften musikalischen Ideen. Schon der Opener „Oh, Santiago“ überrascht mit deftigem Einstieg: die einst bescheidene Kombo rund um Pötzelsberger ist kräftiger und reicher an Instrumenten geworden. Auch inhaltlich gibt „Oh Santiago“, das die Angstzustände Pötzelsbergers während des Erdbebens in der Hauptstadt Chiles 2010 aufarbeitet, einen Ausblick auf die konstrastreiche Fülle der Themen: Neben sommerlicher Entspanntheit („<i>When We Happen to Collide</i>“), Vorfreude auf daheim („<i>Home</i>“) und innigster Liebe („<i>Seven Wonders</i>“) stehen Trennungssschmerz („<i>Odyssey</i>“), Krankheit („<i>The Best (That You Can Do Now)</i>“) und Trauer („<i>Long Live The Queen</i>“). </p><p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 120%">Durch hörbare Liebe zum Detail gelingt es <b>The More Or The Less</b> den weitgefächerten Themen im Stürmischen wie im Introspektiven feine Melodien zu entlocken. Sparsam und mit vorsichtiger Sorgfalt kleiden The More Or The Less ihre Songs in passende Arrangements. Vorbilder wie <i>Ron Sexsmith, Teitur, Ben Gibbard (Death Cab For Cutie) </i>und<i> Feist</i> sind bisweilen erkennbar. Neben traditionellem Singer/Songwritertum ist auch Platz für breite flirrende Sounds.</p><p style="margin-bottom: 0cm; line-height: 120%">Selbstbewusst bietet „<i><b>Keep Calm</b></i>“ ein Abbild des Lebens, spiegelt das Wechselspiel von Freude und Trauer, die Gegensätze von Lust und Leiden wider, und trägt in seinem Titel auch schon das Idealrezept zur Lebensbewältigung. Dieser unprätentiösen Unmittelbarkeit des Täglichen ist auch die optische Umsetzung verhaftet: Die Panoramaaufnahme des Tennengebirges auf dem Albumcover, die an Familienfotos erinnernden Konzertplakate und das beim Baden am See von Pötzelsberger selbst gedrehte Video zu „<i>When We Happen To Collide</i>“ sprechen dieselbe bescheidene Sprache, wie „<i><b>Keep Calm</b></i>“, ein Album an dem nicht nur das österreichische Popjahr 2012 schwer vorbeikommt.</p><p lang="de-AT" style="margin-bottom: 0cm; line-height: 120%"></p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm"><b>Playlist (des Albums)</b></p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">Oh, Santiago</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">When We Happen To Collide</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">I Won’t Let You Down</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">Show Me Where Your Heart Is</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">Home</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">Mr. Undertaker</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">Seven Wonders</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">Long Live The Queen</p><p lang="de-AT" style="margin-bottom: 0cm">Odyssey</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">Poetry And Farmer Chords</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm">The Best (That You Can Do Now)</p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm"><br /></p><p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm"><b>BonusTracks der Sendung</b></p><p style="margin-bottom: 0cm;"><span lang="en-US">When We Happen To Collide, Home (beide unplugged im <link http://blog.radiofabrik.at/ocblog/2012/04/30/gotterfunk-mit-tmotl-19-04-2012/ 2012 - external-link-new-window "Opens external link in new window">Götterfunk</link>)<br /><br />Odyssey (unplugged 2009 bei <link http://radiofabrik.at/programm0/sendungenvona-z/ocboddity.html - external-link-new-window "Opens external link in new window">OCBoddity</link>) </span></p>I Will Follow You Into The Dark (Ben Gibbard, unplugged im Götterfunk 2012) &quot;Keep Calm&quot; von The More Or The Less ist am 04. April 2012 bei Lindo Records erschienen.]]></content:encoded><category>Radiofabrik Album der Woche</category><author>ocbaumann@gmx.at</author><pubDate>Fri, 04 May 2012 11:38:00 +0200</pubDate></item><item><title>Hörenswert: Y'akoto - Babyblues</title><link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-yakoto-babyblues.html</link><description>Neuer Soul aus Deutschland mit dem speziellen Timbre als Musik zur Zeit zum schönsten Wetter der...</description><content:encoded><![CDATA[Afro Blues und Soul mit viel Gefühl und einer samtigen Stimme war immer schon der beste Klang zum Frühling, wenn er in lange Sommernächte übergeht. So dient das Debut von <link http://www.yakoto.de/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Y'akoto</link> wohltemperiert als perfekte Soundumgebung, wenn die Fenster endlich auch am Abend geöffnet werden oder den Grillplatz im Garten beschallen.
<br />Das Album Baby Blues reiht sich nahtlos ein in einer Folge von bewegenden und unerhört oft gehörten Tonträgern zwischen Sade, Tracy Chapman, Amy Winehouse, Nina Simone etc., welche den Soundtrack gutgelaunter, entspannter und schwelgerischer Abende mit Freunden und kühlen Getränken der letzten, sagen wir mal zwanzig, dreissig Jahre unvergessen ausmachten.
In dieser Tradition klingt die Stimme von Y'akoto am besten, wenn sie das etwas melancholische Timbre einer Billie Holiday erreicht und über den Schmerz der Welt hinwegtröstet.
Die Radiofabrik findet &quot;Baby Blues&quot; von Y'akoto hörenswert und sendet das komplette Album am Freitag den 27. April um 14.06 h (WH am Donnerstag, 3. April um 00.00 h).&nbsp;Zur Einstimmung oder zum Nachhören dieser bezaubernden Künstlerin hier noch ein Link auf einen <link http://liveweb.arte.tv/de/video/arte_lounge_yakoto/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Live-Auftritt bei ARTE</link>.]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>eljot@subnet.at</author>
<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:53:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Marta Topferova - „The Other Shore“</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-marta-topferova-the-other-shore.html</link>
<description> In der Tat scheint es die gebürtige Tschechin nach ihren viel umjubelten spanischsprachigen Alben...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm"> In der Tat scheint es die gebürtige Tschechin nach ihren viel umjubelten spanischsprachigen Alben zu anderen Ufern zu ziehen. Denn auf „The Other Shore“ wechselt <i>Marta Topferova</i> ins Englische und entfernt sich dadurch ein Stück weit von dem Genre 'Latin'. Und auch musikalisch scheint sich <i>Topferova</i> allmählich von der lateinamerikanischen Folklore zu lösen, die sonst recht puristisch auf ihren bisherigen Alben erklungen ist.</p>
<b>Hörenswert.&nbsp;<link 129 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Das RF-Album der Woche</link>&nbsp;ist zu hören am Freitag, 20.04.12 ab 14:08 Uhr, Wh am Donnerstag, 26.04.12 ab 00:00 Uhr.</b>
<p style="margin-bottom: 0cm">Ein mutiger Schritt. Denn nach dem großen Erfolg, den sie vor allem mit Ihrem Debut „La Marea“ feierte, war so ein Wandel nicht unbedingt zu erwarten. Allerdings ist vordergründig auch vieles beim Alten geblieben: Noch immer schwebt <i>Topferovas</i> unglaublich ausdrucksstarke Stimme mit großer Gelassenheit über einen sehr kammermusikalischen Kontext, der mit ganz wenigen Mitteln ungeheuer viel Atmosphäre und Spannung zu erzeugen weiß. Doch bei genauerem Hinhören wird deutlich, dass „The Other Shore“ einfach anders gemacht ist als Ihre Vorgängeralben. Spielte <i>Topferova</i> bisher noch auf ihrer kleinen südafrikanischen Gitarre (der <i>Cuatro</i>), ist sie hier fast ausschließlich auf der konventionellen Gitarre zu hören. Und auch musikalisch schafft es <i>Topferova</i> die bisher ausdrücklich südamerikanische Konnotation in einen musikalischen Kontext zu transformieren, der wesentlich neutraler und offener gehalten ist, dabei aber nichts an Spannung einbüßt. </p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Natürlich wird dieser Wandel nicht allen in der New Yorker Latinszene, deren Teil sie seit über 20 Jahren ist, gefallen und auch einige Fans des Genres werden sich bestimmt sehnsüchtig die 'alte', in spanisch singende <i>Topferova</i> wieder zurückwünschen. Und tatsächlich hat <i>Topferova</i> durch diesen Wandel etwas den Charme des Andersartigen und Fremden verloren. Jedoch besticht dieses Album nicht zuletzt aufgrund <i>Topferovas</i> exzellentem Songwriting, den wunderbar luftigen Arrangements und dem kindlich verspielten Ansatz, der auch immer wieder wunderschöne Instrumentalduette zulässt, die gelegentlich mit dem entspannten Grundcharakter des Albums brechen. So wie es beispielsweise bei dem recht heterogenen Stück „Sureal Dream“passiert, dessen recht gefällige Grundstimmung im letzten Drittel eine Art von Dekonstruktion durch den Einsatz von E-Gitarre und BreakBeat-Schlagzeug erfährt. Vielleicht ist <i>Topferovas</i> Wandel als eine Art von Befreiung zu verstehen, bei dem sie sich von (lateinamerikanischen) musikalischen Klischees befreien möchte. Es wird sich zeigen, an welche musikalischen Küsten es <i>Marta Topferova</i> noch verschlagen wird. Hoffentlich können dabei alle folgen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Das Album ist am 16. März 2012 bei World Village erschienen.</p>]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>Aneurisma@gmx.net</author>
<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:21:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Blood Red Shoes - &quot;In Times To Voices&quot;</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-blood-red-shoes-in-times-to-voives.html</link>
<description>Die Haut so weiß wie Schnee, das Haar schwarz wie Ebenholz, die Schuhe rot wie Blood Red Shoes.....</description>
<content:encoded><![CDATA[Die Haut so weiß wie Schnee, das Haar schwarz wie Ebenholz, die Schuhe rot wie <i>Blood Red Shoes</i>..
<i>Die Blood Red Shoes</i> sind <i>Laura-Mary Carter</i> und <i>Steven Ansell</i> und seit ihrem Debütalbum &quot;Box of Secrets&quot; (2008) in der Indie-Rock-Szene auch nicht mehr wirklich unbekannt. Nach dem eher mäßigen Album &quot;Fire Like This&quot; von 2010 schaffen sie nun mit &quot;In Times To Voices&quot; ein Album, das sich hören lassen kann. Schon der Opener &quot;In Times To Voices&quot; bringt die gewohnt dunkle Gemütshaltung der <i>Blood Red Shoes</i> mit treibenden Drums zum Ausdruck und klingt aber trotzdem neu und frisch - ohne dabei die Punk-Rock-Wurzeln zu vergessen.
<b><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana; color:#333333; background:white">Hörenswert.&nbsp;</span></b><b><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana; color:#B6A401; background:white"><link news/albumderwoche0.html - - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"><span style="color:#B6A401">Das RF-Album der Woche</span></link></span></b><b><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana; color:#333333; background:white">&nbsp;ist zu hören am Freitag, 13.04.12 ab 14:08 Uhr, Wiederholung am Donnerstag, 19.04. ab 00:00 Uhr</span></b>
Und wieder mal ist die Intensität der Musik der <i>Blood Red Shoes</i> der Maßstab für die Sinuskurve der menschlichen Gefühlswelt - momentan scheint die Welt in Ordnung. Aber <i>Carter </i>und <i>Ansell </i>haben sich auch schon mal live auf der Bühne getrennt, haben sich mit Türstehern geprügelt und auch Handgreiflichkeiten ließen sich scheinbar nicht vermeiden. Aber gut, jetzt wird wieder gemeinsam musiziert, der Blick hinter die Fassade soll das Hörerlebnis von &quot;In Times To Voices&quot; nicht mindern.
Produziert wurde&nbsp;das gute Stück von <i>Mike Crossey</i> (der auch bei den <i>Foals </i>und den <i>Arctic Monkeys</i> seine Finger im Spiel hatte) im Motor Museum in Liverpool. Die <i>Blood Red Shoes</i> bleiben ihrer Linie prinzipell treu, erweitern ihr musikalisches Spektrum aber um einen Aspekt: Den Blues. Und der steht ihnen gut. Auch wenn einige Songs von &quot;In Times To Voices&quot; wie etwa &quot;Cold&quot; nicht grade eingängig, melodisch und mitsing-tauglich um die Ecke kommen - sie bestechen durch die damit verbundenen Emotionen, durch das Herausschreien der seelischen Kälte, während auch die ruhigeren Stücke wie zB. &quot;Night Light&quot; ein untrügliches Gespür für den richtigen Zeitpunkt und den richtigen Ausdruck haben. Und darauf kommt es an.
&quot;Vielmehr ist es eine perfekte Sinfonie aus Euphorie und Melancholie, aus Heavy Rock und klassischem Songwriting&quot; (amazon.de)
&quot;In Times To Voices&quot; von Blood Red Shoes ist am 30.März 2012 bei Cooperative/Universal erschienen.]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>r.stuecklschweiger@radiofabrik.at</author>
<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 11:57:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Tribuman - Underground International</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-tribuman-underground-international.html</link>
<description>Bunte Ostereier getarnt als Freie Musik mit Reggae- und Dancehallvibes</description>
<content:encoded><![CDATA[Strassburg ist die Heimat von Tribuman, obwohl im Herzen kommt er wohl aus südlicheren Gefilden, nämlich dorther wo der Off-Beat seine Wurzeln oder Roots hat. Dabei sind seine Raps wie auch sein Trompetenspiel vom Tempo getragen und von einer tighten Kraft.
Reggae, Dub und Ragga sind die Sterne um die seine Musik kreist und der Sänger, Toaster und Trompeter setzte bisher schon Akzente als Vorgruppe für zahlreiche internationale Acts auf den Bühnen Europas.&nbsp;
So in die Szene&nbsp;hineingewachsen haben sich seine Kontakte und Glaubwürdigkeit bezahlt gemacht und auf dem neuen Album &quot;Underground International&quot; sind viele bekannte Underground und Semi-Underground Künstler als Gastmusiker vertreten. So zum Beispiel das New Yorker Ragga-HipHop Urgestein Jamalski, welcher mit dem Track &quot;Roughneck RMX&quot; kraftvoll dort anknüpft als das Wort Crossover in diesem Genre noch neu war.
Die Radiofabrik findet &quot;Underground International&quot; von &quot;Tribuman&quot; hörenswert und sendet das komplette Album am Karfreitag um 14.06 h. (WH am 12. April um 00.00 h). Übrigens dieses Album ist unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht worden und kann beim NetLabel <link http://www.lclweb.org/audio_lp_lcl32.htm - external-link-new-window "Opens external link in new window">Libre Comm Air</link> frei heruntergeladen werden.
]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>eljot@subnet.at</author>
<pubDate>Thu, 05 Apr 2012 09:00:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Michael Kiwanuka - „Home Again“</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-michael-kiwanuka-home-again.html</link>
<description>
Ganz im Stile des alten Motown-Songwriting gehalten ist Michael Kiwanukas Debutalbum „Home...</description>
<content:encoded><![CDATA[
<p style="margin-bottom: 0cm">Ganz im Stile des alten Motown-Songwriting gehalten ist <i>Michael Kiwanukas</i> Debutalbum „Home Again“. Sehr schlüssig und schlicht wird hier aus Elementen von R&amp;B, Blues und Soul eine musikalische Grundlage geschaffen, die sich gerade aufgrund ihrer Schlichtheit wunderbar mit <i>Kiwanukas</i> ausdrucksstarkem Bariton vereint. Somit ist das Klanggebilde von „Home Again“ ein recht schwermütiges und sehnsüchtiges, ohne es dabei an einer durchaus positiven und beschwingten Grundstimmung fehlen zu lassen.</p>
<b>Hörenswert.&nbsp;<link 129 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Das RF-Album der Woche</link>&nbsp;ist zu hören am Freitag, 30.03.12 ab 14:08 Uhr, Wh am Donnerstag, 05.04.12 ab 00:00 Uhr.</b>
<p style="margin-bottom: 0cm">Zwischen diesem Spannungsfeld bewegen sich alle zehn Songs eines Albums, das auch aufgrund seiner Schlichtheit und Gleichförmigkeit fast unmerklich dahinfließt, aber sich wie eine Schmusedecke ganz unterschwellig einschmeichelt. Die gesamte Kurzweiligkeit des Albums tritt erst zu Tage, wenn man der verstrichenen Zeit gewahr wird. „Home Again“ ist ein Album, das ohne große Höhepunkte auskommt, aber zu jedem Zeitpunkt Spannung zu erzeugen weiß. Sehr gefühlvoll arrangiert folgt die Musik immer <i>Kiwanukas</i> ungemein einschmeichelndem Gesang, der nie Gefahr läuft ins Schnulzige oder Weinerliche abzudriften. In diesem recht klassischen Genre hat sich <i>Kiwanuka</i> wohl viel von den großen Musikern der Sechziger und Siebziger Jahre wie <i>Marvin</i> <i>Gaye, Bill Withers</i> oder <i>Terry Callier</i> abgeschaut, die schon damals einen vergleichbaren Sound erzeugten. Doch der gebürtige Londoner mit ugandischen Vorfahren schafft es diese zeitlose Musik einfach zu spielen, ohne dabei wie eine Kopie zu wirken oder in irgendwelchen Posen zu versinken. Im Gegenteil: „Home Again“ kommt in jeder Sekunde ungemein authentisch daher und erfreulich ist in diesem Zusammenhang auch der Sound des Albums, der zum Glück nie versucht so etwas wie eine 'Retro-Stimmung' aufkommen zu lassen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Mit dieser kammermusikalischen Schlichtheit und der Reduktion auf das Wesentliche scheint <i>Kiwanuka</i> voll im Trend zu liegen. Nicht umsonst wurde er beispielsweise von<link home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-adele-21.html><i> Adele</i></link> ins Vorprogramm genommen und gilt für einige Kritiker bereits jetzt schon als der Newcomer dieses noch recht jungen Jahres. Selbst gerade einmal 25 Jahre wird von <i>Kiwanuka</i> sicherlich auch stilistisch noch einiges zu erwarten sein, sollte er der Mehrfachverwertungsstrategie der Musikindustrie widerstehen können. Doch scheint dieser Mann aus London eine Person zu sein, die vor Allem sich selbst immer treu bleiben will. Das postuliert er nicht zuletzt auch durch dieses extreme Ruhe ausstrahlende und wunderbar dahinfließende Album. </p>
<p style="margin-bottom: 0cm">„Home Again“ ist am 9. März 2012 bei <i>Polydor</i> erschienen.</p>]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>Aneurisma@gmx.net</author>
<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 13:17:00 +0200</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Prince - &quot;Sign O' The Times</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-prince-sign-o-the-times.html</link>
<description>Plattenlabels sind nur selten Freunde selbstherrlicher Vielschreiber. Warner Bros. machte da bei...</description>
<content:encoded><![CDATA[Plattenlabels sind nur selten Freunde selbstherrlicher Vielschreiber. Warner Bros. machte da bei Prince keine Ausnahme. Und so zogen sich die Meinungsverschiedenheiten und Friktionen der beiden Seiten als parallele Konstante zu Prince’ fabulösem Aufstieg durch die 80er-Jahre. 1986 rückte der umtriebige Ausnahmekönner aus Minneapolis nach dem Riesenerfolg von <i>Purple Rain</i> (Film und Album) und dem Riesenflop <i>Under the Cherry Moon</i> (der Film – das Album verkaufte sich auch durch den Superhit <i>Kiss</i> durchwegs gut) mit einem dreifach-Album an, das <i>Chrystal Ball</i> heißen sollte. Hatte Warner 1982 mit <i>1999</i> als Doppelalbum schon Bauchweh und bot kurzerhand auch eine auf eine Scheibe reduzierte Version an, war nun klar, dass sechs Albumseiten zu viel seien, um relevante Absätze erzielen zu können. Es sollte nicht die letzte Enttäuschung für Prince bleiben.
Doch er machte das Beste daraus. Fans und Kritik sind sich bis heute darin einig, dass das auf vier LP-Seiten reduzierte Album, das nun den Titel <i>Sign O‘ The Times</i> trägt, alles vereint, was Prince ausmachte und immer noch ausmacht. Ohne seiner bewährten Kombo <i>The Revolution</i> kreierte Roger Prince Nelson – so sein bürgerlicher Name – im Alleingang eine Mischung aus Funk, Rap, Pop, Jazz, Disco, Soul und Rock, die weder davor noch danach so gelungen verschmolz wie auf <i>Sign O’ The Times</i> und so zum Höhepunkt seiner Karriere wurde. Schon der Titeltrack als Single-Vorbote stellt(e) mit seinem prägnanten Bass-Riff und dem dazu gehörigen Video, das in der Frühzeit der computergesteuerten Animation die wenigen, unterkühlt vorgetragenen Textzeilen über den Bildschirm gleiten ließ, einen „Eye- and Earcatcher“ besonderer Klasse dar. Überhaupt gefällt <i>Sign O’ The Times</i> durch seine trockenen wuchtigen Mid-Tempo-Beats und seine oftmals angenehm sparsamen Arrangements (eine Kunst, die Prince in den folgenden Jahren zunehmend vernachlässigen sollte). <span lang="en-GB">Den wenigen überschwänglichen Songs (</span><span lang="en-GB"><i>Play In The Sunshine, Slow Love, U Got The Look, I Could Never Take The Place Of Your Man</i></span><span lang="en-GB">) stehen die stampfenden Grooves von </span><span lang="en-GB"><i>Housequake, It, Hot Thing, Strange Relationship</i></span><span lang="en-GB">) gegenüber. </span>Zudem ragen die gedämpften Balladen (<i>The Ballad Of Dorothy Parker, Forever In My Life</i>) hervor. Einige Nummern, wie das bestechende <i>If I Was Your Girfriend</i>, sind mit beschleunigtem Gesang aufgenommen, ein Überbleibsel des als selbständiges Album geplanten, dann von Prince selbst fallen gelassenen Projekts <i>Camille</i>. Als androgynes Alter Ego von Prince durch die Stimme Camilles jedoch noch ein Zeitlang herhalten. Dem Konzept entgleitend stellt das überlange <i>It’s Gonna Be A Beautiful Night</i> eine Reminiszenz an die ehemalige Begleitband The Revolution, aber auch den einzigen Schwachpunkt des Albums dar, ehe Prince zum Ausklang seines opus grande mit <i>Adore</i> quasi den Prototyp für seine zukünftigen R’n’B-Soul-Balladen ablieferte.
In starkem Kontrast zum musikalischen Füllhorn von <i>Sign O’ The Times</i> stehen Texte und Inhalte. Prince galt und gilt als kein großer Wortakrobat und auch auf seinem Meisterwerk drehen sich nur wenige Nummern nicht um Liebe, Lust, Begehren und Sex in all‘ seinen Schattierungen, vom One-Night-Stand (<i>I Could Never Take The Place …</i>) über intime Phantasien (<i>If I Was Your Girlfriend</i>), allgegenwärtigen Sexhunger (<i>It</i>) zu Treueschwur (<i>Forever in My Life</i>) und klischeereichen Liebesbeweisen (<i>Adore</i>). Weniger variabel und facettenreich vermögen die politisch motivierten Inhalte – neben dem Titeltrack das religiös untermauerte <i>The Cross </i>– gewisse naiv anmutende Verkürzungen nicht zu verhehlen.
Dessen ungeachtet erreichte <i>Sign O’ The Times</i> rund um den Globus die obersten Platzierungen in den Albumcharts (in Österreich Nr. 2) und dem Aufruf ganz in Pfirsichfarbe und Schwarz (nach einer Zeile aus <i>U Got The Look</i>) zu erscheinen, folgten zahlreiche Besucher während der folgenden zweimonatigen Europatournee, wovon ein wenig später in den USA veröffentlichter Konzertfilm (sinnigerweise ebenfalls <i>Sign O‘ The Times</i> betitelt) zeugt.
Anlässlich seines 25. Geburtstags präsentiert „Hörenswert – Das Radiofabrik-Album der Woche“ Prince‘ <i>Sign O‘ The Times</i>, wobei aufgrund seiner Überlänge (ca. 80 Minuten) nicht alles Songs in der Sendung Platz finden bzw. in gekürzter Version auftauchen (siehe unten). OCB wünscht viel Spaß dabei!
<p lang="de-AT" style="margin-bottom: 0cm; "><b>&quot;Sign O' The Times&quot; von Prince ist am 30.März 1987 bei Warner Bros. erschienen.</b></p>
<p lang="de-AT" style="margin-bottom: 0cm"></p>
<p lang="en-US" style="margin-bottom: 0cm"><b>Playlist (des Albums)</b><br />Sign O‘ The Times<br />Play In The Sunshine<br />Housequake<br />The Ballad Of Dorothy Parker<br />It<br />Starfish &amp; Coffee<span lang="de-AT"><br />Sl</span><span lang="en-US">ow Love</span><br />Forever In My Life<br />U Got The Look<br />If I Was Your Girlfriend<br />Strange Relationship<br />I Could Never Take The Place Of Your Man<br />The Cross<br />Adore</p>]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>ocbaumann@gmx.at</author>
<pubDate>Fri, 23 Mar 2012 11:14:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: The Shins - &quot;Port Of Morrow&quot;</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-the-shins-port-of-morrow.html</link>
<description>Musikalische Konsequenz – The Shins sind mit ihrem neuen Album „Port Of Morrow“ zurück und lassen...</description>
<content:encoded><![CDATA[Musikalische Konsequenz – <i>The Shins</i> sind mit ihrem neuen Album „Port Of Morrow“ zurück und lassen einen schnell vergessen, dass die letzte Platte bereits 5 Jahre alt ist. Der Soundtrack für Indie-Kinder, das musikalische Äquivalent eines Sommers wie damals. Der leichte Umhang für ein geschundenes Herz und Musik, die den Lauf der Dinge erträglicher macht.
<b><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana; color:#333333; background:white">Hörenswert.&nbsp;</span></b><b><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana; color:#B6A401; background:white"><link news/albumderwoche0.html - - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"><span style="color:#B6A401">Das RF-Album der Woche</span></link></span></b><b><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana; color:#333333; background:white">&nbsp;ist zu hören am Freitag, 16.03.12 ab 14:08 Uhr, Wiederholung am Donnerstag, 22.03&nbsp;ab 00:00 Uhr</span></b>&nbsp;
Spätestens seit <i>Garden State</i>, dem Regie- und Drehbuchdebüt von <i>Zach Braff</i> dürften <i>The Shins</i> aus <span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; ">Albuquerque&nbsp; </span>keine Unbekannten mehr sein – den Song <i>New Slang</i> hat man danach gerne wochenlang im Ohr. Und auch ihr 5. Studioalbum „Port Of Morrow“ hat Ohrwurmqualität. Ein halbes Jahrzehnt nach ihrer letzten Veröffentlichung, dem für einen Grammy nominierten „<span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; ">Wincing The Night Away“</span> bleiben <i>The Shins</i> sich selbst treu und beweisen erneut, warum sie als eine der wichtigsten Vertreter des Indie-Pop gelten. Und so ganz tatenlos war Frontmann <i>James Mercer</i> in der Zwischenzeit auch nicht, er nahm zusammen mit <i>Danger Mouse</i> das „Broken Bells“ – Debütalbum auf. <span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; ">Ein bisschen Frischluft schnappen schadet ja bekanntlich nicht.</span><span style="background-color: white; ">&nbsp;</span>
<span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; ">„Port of Morrow“ enthält viel Bekanntes, </span><span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; ">vor allem wenn man das Leben kennt. Songs wie „Simple Song“, „For A Fool“ oder das traurig-schöne „September“ fügen sich nahtlos in das melancholische, zynische aber doch hoffnungsfrohe Wesen jener Menschen ein, die einen Abend mit Freunden am See einer fetten Party im Club&nbsp;vorziehen.&nbsp;</span>Inhaltlich haben <i>The Shins</i> auf „Port Of Morrow“ allerdings einen großen Schritt Richtung Realismus gemacht, nicht zuletzt aufgrund der Vaterschaft von <i>James <strong><span style="color:#222222; border:none windowtext 1.0pt; padding:0cm; background:white; font-weight:normal">Mercer</span></strong></i><strong><span style="color:#222222; border:none windowtext 1.0pt; padding:0cm; background:white">. </span></strong><span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; " lang="EN-GB">„I’m just a simple man / Cursed with an honest heart / Why’d she go and tear it all apart?“ heißt es so in „Bait And Switch”. </span><span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; ">Gute Fragen, auf die es oft einfach keine Antwort gibt. Aber <i>The Shins</i> geben der Zeit den Soundtrack.. Und </span>der Einfachheit und der ruhigen, unaufgeregten Melancholie zum Trotz wird man „Port Of Morrows“ nicht so schnell los, zu tief und intensiv bleiben die Songs im Gedächtnis, wahrscheinlich gerade deswegen. Psychodelische Klarheit und der schöne Schmerz, was will man eigentlich mehr?
<span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; ">&quot;Fast so, als ob Radiohead plötzlich Wert auf Zugänglichkeit legen würden. Nach diesem erschütternden Abgang wünscht man sich ein Bier, ein Gespräch über sein Liebesleben und einen Freund, der die ganze Zeit im Anzug rumrennt. Das Leben kann so aufregend sein“ (</span><span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; ">Christian Preußer</span>, Plattentests.de)
„Port Of Morrow“ von The Shins ist am 16.03.2012 bei <span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; ">Columbia Records/Sony Music erschienen.</span>
<span lang="EN-GB"><span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; "></span></span>]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>r.stuecklschweiger@radiofabrik.at</author>
<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 16:51:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Ben OThman - El Gasba 3. &amp; Arabica</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-ben-othman-el-gasba-3-arabica.html</link>
<description>Lounge in Arabia - Der Sound einer unendlichen 1001-Nachtgeschichte.</description>
<content:encoded><![CDATA[Sheherazade, die Hauptfigur um die Erzählungen aus 1001 Nacht machte aus ihrer Not eine Tugend und verstand es, mit Kreativität und Phantasie ihr Leben zu retten. Um den Prinzen der sie gefangen hielt zu unterhalten und immer wieder mit Spannung an den nächsten Abend zu binden, erfand sie Geschichten bis er ihr schliesslich die Freiheit schenkte.
Manch einer könnte sich fragen, wie denn ein Soundtrack zu diesen Abenden und Nächten des Erzählens ausgesehen haben könnte. Ben OThman hat diese Aufgabe für uns erfüllt und auf <link http://www.jamendo.com/de/artist/ben.othman - external-link-new-window "Opens external link in new window">Jamendo </link>veröffentlicht er moderne Chillout Grooves mit arabischen Einflüssen, die an laue Sommernächte erinnern. Immer ein wenig unterkühlt und von Winden umspielt erklingt hier Weltmusik mit jazzigen Anleihen und europäischen Downbeat-Wurzeln. So entsteht eine perfekte Synthese von musikalischen Traditionen von Orient und Okzident.
Ben OThmans Musik ist dabei so elegant, geheimnisvoll und trotzdem unaufdringlich, dass man entweder ins Tagträumen gelangt und so seine Geschichten erfindet oder in Gesellschaft zum Reden und Austauschen von Geschichten animiert wird.
Die Radiofabrik findet die Mini-Alben &quot;Gasba 3&quot; und &quot;Arabica&quot; von Ben OThman spannend und hörenswert und sendet sie am Freitag den 9. März um 14.06 h (WH 16. März um 00.00 h). Übrigens die beiden Alben sowie weitere Werke von Ben OThman wurden unter einer Creative Commons Lizenz veröffentlicht und stehen zum legalen und freien <link http://www.jamendo.com/de/artist/ben.othman - external-link-new-window "Opens external link in new window">Download</link> zur Verfügung.
]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>eljot@subnet.at</author>
<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 15:22:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Novalima - &quot;Karimba&quot;</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-novalima-karimba.html</link>
<description> Novalima hat kurzerhand die altehrwürdige traditionelle afro-peruanische Musik auf den neuesten...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm"> <i>Novalima</i> hat kurzerhand die altehrwürdige traditionelle afro-peruanische Musik auf den neuesten Stand gebracht, indem sie diese mit leicht technoiden House-Beats mischt und uns somit direkt auf die Tanzfläche führt. Dementsprechend handelt es sich bei „Karimba“ um ein erstklassig produziertes Studioalbum, das trotz aller Elektronik seinen eleganten und lässigen Grundcharakter nie verliert.</p>
<b>Hörenswert.&nbsp;<link 129 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Das RF-Album der Woche</link>&nbsp;ist zu hören am Freitag, 02.03.12 ab 14:08 Uhr, Wh am Donnerstag, 08.03.12 ab 00:00 Uhr.</b>
<p style="margin-bottom: 0cm">Freunde der sogenannten 'Weltmusik' denken bei 'afro-peruanisch' natürlich gleich an die vielleicht berühmteste Sängerin Perus:<span style="text-decoration: none"> </span><em><link http://www.susanabaca.com/>Susana Baca</link></em>. Während <i>Baca</i> einen eher traditionellen akustischen Ansatz wählt, versuchen <i>Novalima</i> auf „Karimba“ den Staub von dieser Musik zu wischen und somit wieder jüngere Generationen für einen Stil zu begeistern, der auch die gesamte äußerst unrühmliche Geschichte des Sklavenhandels in sich birgt. Instrumente wie das <em><link http://de.wikipedia.org/wiki/Caj%C3%B3n>Cajón</link></em> sind in dieser Zeit entstanden, in der die afrikanischen Sklaven ihren Trommeln beraubt wurden. Und noch heute leidet die afrikanisch stämmige Minderheit in Peru unter offensichtlichen Benachteiligungen. </p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Die vier Kreativköpfe der Gruppe <i>Novalima</i> stammen jedoch eher aus der recht bürgerlichen Mittelschicht Perus und sind mit ihrer DJ-Vergangenheit wohl mehr Kinder des Clubsounds, als Vertreter der traditionellen afro-peruanischen Musik. Vom Leben in alle vier Himmelsrichtungen verstreut, arbeiteten die vier zunächst bezeichnenderweise mehr Online mit 'Soundfiles', als direkt im Studio, am Instrument oder Live auf der Bühne. Schnell fällt auf, dass es sich bei „Karimba“ nicht um eine Momentaufnahme einer gewachsenen Band handelt, sondern um eine professionelle Produktion bei der so lange die Maus am PC über das Pad geführt wurde, bis sich das gewünschte Ergebnis eingestellt hat. Ins universelle Dancefloorgewand gehüllt und somit kompatibel gemacht, steht der globalen Verbreitung nun nichts mehr im Weg und „Karimba“ brachte <i>Novalima</i> schon jetzt auf die ganz großen Bühnen dieser Welt. Und wenn man der Presse glauben schenken darf , sind Novalima Live noch um einiges besser als auf diesem sehr gelungenen, völlig durchhörbaren Album ohne wirkliche Ausfälle. </p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Das Album ist am 31. Januar 2012 bei <i>Eighteenth Street Lounge</i> erschienen.</p>]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>Aneurisma@gmx.net</author>
<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 13:21:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: First Aid Kit - &quot;The Lion's Roar&quot;</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-first-aid-kit-the-lions-roar.html</link>
<description>„The Lions Roar“ von First Aid Kit ist auf verschiedenen Weisen außergewöhnlich. Schwedischer...</description>
<content:encoded><![CDATA[<span style="color:#222222; background:white">„The Lions Roar“ von <i>First Aid Kit</i>&nbsp;ist auf verschiedenen Weisen außergewöhnlich. Schwedischer Pop meets Südstaaten Folk, präsentiert von zwei Schwestern, beide gerade mal 20 Jahre alt. Die Erzählung schöner Momente, aber mit nicht zu überhörenden tragischen Einschlag. Dazu das Statement „We only sing sad songs“. Da leidet man doch gerne den süßen Schmerz..</span>
<b style="color: rgb(51, 51, 51); font-family: 'Trebuchet MS', 'Lucida Sans', Arial, sans-serif; line-height: 15px; "><span style="background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; "><span style="font-size: 9pt; font-family: Verdana; background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; ">Hörenswert.&nbsp;<span style="color: rgb(182, 164, 1); text-decoration: none; "><link news/albumderwoche0.html - - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Das RF-Album der Woche</link></span>&nbsp;ist zu hören am Freitag, 24.02.12 ab 14:08 Uhr, Wiederholung am Donnerstag, 01.03&nbsp;ab 00:00 Uhr</span></span></b><span style="color: rgb(51, 51, 51); font-size: 9pt; line-height: 15px; background-color: white; font-family: Verdana; ">&nbsp;</span>
<span style="color:#222222; background:white">Bekannt wurden <i>First Aid Kit</i>&nbsp;nicht wie andere Bands in mühsamer Kleinarbeit, sondern 2008 durch ein YouTube-Video, in dem sie die <i>Fleet Foxes</i> coverten. Denkt man daran, dass Klara und Johanna, geboren 1993 und 1990 doch eher zu den jungen Vertreterinnen des Musikbusiness&nbsp;</span>gehören, lässt sich dies mit gutem Gewissen als reife Leistung bezeichnen.
<span style="color: rgb(34, 34, 34); background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; ">Mit „The Lion’s Roar“, ihrem 2. Album schaffen <i>First Aid Kit</i>&nbsp;eine Geschichte mit durchgehender Melancholie, voller schöner Traurigkeit und bittersüßem Schmerz. Da lassen sich schon gewisse Parallelen zu ihren Vorbildern <i>Miss Harris</i>, </span><i>June Carter</i> und <i>Johnny Cash</i> erkennen. Wie kann man in diesem Alter schon eine solche Tragik wiedergeben, will man sich ständig fragen. Woher wissen sie es? <span style="color: rgb(34, 34, 34); background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; " lang="EN-GB">Im Song „Blue” erreicht die Verbindung zwischen Fröhlichkeit und Zerstörung ihren Höhepunkt: ‘The only man you ever loved, you thought was gonna marry you, died in a car accident, when he was only twenty-two’ Und damit nicht genug: ‚Then you just decided, love wasn’t for you.’ </span><span style="color: rgb(34, 34, 34); background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; ">Da läuft es sogar älteren Generationen kalt den Rücken runter.</span>
<span style="color:#222222; background:white"></span>
<span style="background-color: white; color: rgb(34, 34, 34); ">Musikalisch ist „The Lion’s Roar“ in Country, Folk und Pop einzuordnen, wobei die Grenzen zwischen den Genres verschwimmen. Über 10 Songs wird ein weiter Bogen gespannt, der sich scheinbar oft nicht entscheiden kann, ob es nun in Richtung Zuversicht oder völlige Hoffnungslosigkeit gehen soll. Erstaunlich ist, wie gut </span><i style="background-color: white; color: rgb(34, 34, 34); ">First Aid Kit</i><span style="background-color: white; color: rgb(34, 34, 34); ">&nbsp;das Leben bereits zu kennen scheinen – in „The Old Routine“ geht es um die Gewohnheiten einer Frau mit Mann und Kindern, in „To A Poet“ um eine vergangene oder auch aussichtslose Liebe: ‚There is nothing more to it, I just get through it.’ Augen zu und durch. Wenns nur immer so einfach wäre..</span>
<span style="background-color: white; color: rgb(34, 34, 34); ">Schlussendlich erhellt sich aber der Himmel über „The Lion’s Roar“, mit „King of the World”. Der Song strotzt zwar nicht auch unbedingt vor Glückseeligkeit, dafür wurden aber zu den Aufnahmen die <i>Felice Brothers</i> und <i>Conor Oberst</i> von den <i>Bright Eyes</i> eingeladen. So kann die Melancholie ruhig kommen, wir haben gute Musik dafür.</span>
<span style="color: rgb(34, 34, 34); background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; " lang="EN-GB">„The Lion’s Roar“ von First Aid Kit ist am 20. </span><span style="color: rgb(34, 34, 34); background-image: initial; background-attachment: initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-color: white; background-position: initial initial; background-repeat: initial initial; ">Jänner 2012 bei </span>PIAS/Rough Trade erschienen.
<span style="color:#222222; background:white"></span>]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>r.stuecklschweiger@radiofabrik.at</author>
<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 11:02:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Klangachse - Coryphée</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-klangachse-coriphee.html</link>
<description>&quot;Leben ist Musik ... Musik ist Freiheit ... und frei bist Du&quot;; soweit ein Zitat auf der Website...</description>
<content:encoded><![CDATA[Bei der Suche auf Jamendo.com nach den Tags Electronic, Downbeat und Chillout fanden wir in der Fülle des Angebotes den Produzenten Markus Klang aus Braunschweig.
Seine Musik under dem Pseudonym &quot;Klangachse&quot; erinnert an eine melancholisch schöne, teils etwas dunkle Mischung aus Ambient, Trip-Hop, World Music und Pianostücken eines Eric Satie.
Auf dem Album Coryphée sind Tracks versammelt, die im Kopf kleine Filme und Assoziationen auslösen und tatsächlich lädt Markus Klang auf seiner Website &quot;<link http://www.klangachse.de/ http://www.klangachse.de external-link-new-window "Opens external link in new window">klangachse.de</link>&quot; alle&nbsp; dazu ein, seine Musik in ihren Multimediaprojekten, Filmen und Videos zu verwenden.
Für private Nutzung steht das Album &quot;Coryphée&quot; von Klangachse frei zum Download unter einer Creative Commons Lizenz zum Download bereit. Die Radiofabrik findet diese Musik sehr &quot;Hörenswert&quot; und sendet das komplette Werk am Freitag 17. Februar um 14.06 h (WH Donnerstag, 23. Februar um 00.00 h)]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>eljot@subnet.at</author>
<pubDate>Fri, 17 Feb 2012 08:28:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Baba Zula - „Gecekondu“</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-baba-zula-gecekondu.html</link>
<description>Das JazzIt feiert diese Tage sein Zehnjähriges Bestehen. Für heute (Stand: 10. Februar...</description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm">Das&nbsp;<i>JazzIt</i>&nbsp;feiert diese Tage sein Zehnjähriges Bestehen. Für heute (Stand: 10. Februar 2012) hat Initiator&nbsp;<i>Andreas Neumayer</i>&nbsp;nicht nur ein sensationelles Quartett zusammengestellt, dem neben Topstars wie&nbsp;<i>David Murray</i>&nbsp;und&nbsp;<i>Hamid Drake</i>&nbsp;mit&nbsp;<i>Stefan Kondert</i>&nbsp;und&nbsp;<i>Matthias Löscher</i>&nbsp;auch zwei heimische Jazzgrößen angehören, sondern bringt mit&nbsp;<i>Baba Zula</i>&nbsp;zudem eine hochinteressante türkischen Formation nach Salzburg, deren sehr grooviger und unglaublich hypnotischer Sound direkt aus dem Herzen des urbanen Istanbul zu kommen scheint.</p>
<b>Hörenswert.&nbsp;<link 129 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Das RF-Album der Woche</link>&nbsp;ist zu hören am Freitag, 10.02.12 ab 14:08 Uhr, Wh am Donnerstag, 16.02.12 ab 00:00 Uhr.</b>
<p style="margin-bottom: 0cm">Spätestens 2005 als der bereits legendäre Soundtrack zu&nbsp;<i>Fatih Atkins</i>&nbsp;Film „Crossing the Bridge“ veröffentlicht wurde, machte sich&nbsp;<i>Baba Zula</i>&nbsp;auch außerhalb der türkischen Grenzen einen Namen. Im Oktober 2010 gastierte die Formation erstmals im&nbsp;<i>JazzIt</i>&nbsp;und die Besucher dieses Konzerts waren Zeuge einer Liveperformance die Musik, Kleidung und Tanz miteinander verbunden hat. Nun ist&nbsp;<i>Baba Zula</i>&nbsp;erneut im&nbsp;<i>JazzIt</i>&nbsp;zu Gast und wird sicherlich einiges von ihrem aktuellen Studioalbum „Gecekondu“ erklingen lassen.</p>
<p lang="de-DE" style="margin-bottom: 0cm"><i>Gecekondu</i>&nbsp;bedeutet so viel wie „'n der Nacht gemacht' und bezieht sich auf die Behausungen der Glücksritter, die aus der Not in die Metropole Istanbul flüchten und sich eben 'über Nacht' illegal eine Unterkunft zusammenbauen, von denen die Meisten lediglich aus Lehm und Steinen bestehen.&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm; "><span lang="de-DE">Vielleicht ist auch&nbsp;</span><span lang="de-DE"><i>Baba Zulas</i></span><span lang="de-DE">&nbsp;„Gecekondu“ über Nacht entstanden. Jedenfalls klingt das Album wie die Reise durch eine lange Nacht des urbanen Istanbul. Mit ihrem elektroakustischen Sound und der Verbindung von traditionellen Elementen mit modernen westlichen Stilen kreieren&nbsp;</span><span lang="de-DE"><i>Baba</i></span><span lang="de-DE">&nbsp;</span><span lang="de-DE"><i>Zula</i></span><span lang="de-DE">&nbsp;betörend, hypnotische Klangwolken. Und dass gerade die elektrische&nbsp;</span><link http://de.wikipedia.org/wiki/Saz - l><em>Saz</em></link><em><link http://www.maghreb-art.de/saz.html><span lang="de-DE"></span></link></em>&nbsp;extrem rockig klingen kann, wird hier einmal mehr unter Beweis gestellt. Vor Allem aber scheint es sich hier um eine Art von zeitgenössischer Trance-Musik zu handeln, die einen regelrechten Sog ausüben kann und nach 'Höherem' zu trachten scheint. Denn der Ansatz einen anderen Bewusstseinszustand herzustellen ist in fast jedem Stück dieses Albums enthalten. Das klappt natürlich besonders gut bei den längeren Tracks, wie dem beschwörenden „Hayde Hayde“ oder dem treibenden „Temptation“. Sicher ist jedenfalls dass es wohl ein in mehreren Hinsichten beeindruckendes Konzert werden wird. Wieder einmal zeigt sich in diesem hochinteressanten Programm der Mut, das feine Gespür, sowie Andreas Neumayers exzellente Kenntnisse der internationalen Musikszene, die Salzburg mit unglaublicher Konstanz immer wieder Konzerte der Extraklasse beschert. Auch das ist ein Grund zum feiern. Wer an diesem Abend verhindert sein sollte, wird sich wohl mit dieser wunderbaren CD begnügen müssen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><b>Personel:</b></p>
<p style="margin-bottom: 0cm; ">Murat Ertel: zaz, elec, voc<br />Levent Akman perc, elec<br />Cosar Kamçi: perc, darbuka&nbsp;<br />Sarah Bahar: voc, dance&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Das Album ist am 24. Juni 2011 bei&nbsp;<i>Essay (Indigo)</i>&nbsp;erschienen.</p>]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>Aneurisma@gmx.net</author>
<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 13:35:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: Radical Face - &quot;The Family Tree: The Roots&quot;</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-radical-face-the-family-tree-the-roots.html</link>
<description>„The Family Tree: The Roots“ ist das erste Werk einer dreiteiligen Chronik, der Anfang eines ...</description>
<content:encoded><![CDATA[„The Family Tree: The Roots“ ist das erste Werk einer dreiteiligen Chronik, der Anfang eines&nbsp; fiktiven Familienstammbaums. Erzählt wird von&nbsp;<i>Radical Face</i>,&nbsp;<i>Ben Cooper</i>s Soloprojekt. Ein Album, dass sich akustisch, behutsam und doch tiefgreifend, jedoch mit leicht tragischem Einschlag dem Leben widmet.
<p style="margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; background:white"><b><span style="background-image:initial; background-attachment:initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-position:initial initial; background-repeat: initial initial"><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana; color:#333333; background:white">Hörenswert.&nbsp;<link news/albumderwoche0.html - - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"><span style="color:#B6A401">Das RF-Album der Woche</span></link>&nbsp;ist zu hören am Freitag, 03.02.12 ab 14:08 Uhr, Wiederholung am Donnerstag, 09.02.12 ab 00:00 Uhr</span></span></b><span style="font-family: Verdana; font-size: 9pt; background-color: white; ">&nbsp;<br /></span></p>
Der Name&nbsp;<i>Ben Cooper</i>&nbsp;wird manchen kein unbekannter sein, er war 2003 Mitbegründer von&nbsp;<i>Electric President</i>. Und auch&nbsp;<i>Radical Face</i>&nbsp;wird musikalisch schon einigen untergekommen sein: Der Song „Welcome Home“ von ihrem Erstlingswerk „Ghost“ lieferte den Soundtrack zur Nikon-Werbekampagne „I Am Nikon“ (ihr wisst schon, die Schildkröte-reitende Katze). Soviel zur Vorgeschichte.<br /><br />„The Family Tree: The Roots“ ist nun der Beginn einer Albumserie, für die sich&nbsp;<i>Ben Cooper</i>&nbsp;5 Jahre Zeit ließ, aber die ersten Ergebnisse können sich sehen lassen. Musikalisch bewegt sich&nbsp;<i>Radical Fac</i><i>e</i>&nbsp;mit dem 2. Studioalbum zwischen&nbsp;<i>Arcade Fire, Radiohead oder The Shins</i>&nbsp;– und doch ist es düsterer, nachdenklicher, tiefgehender und beruhigender. Und der Song „Ghost Towns“ könnte beinahe von&nbsp;<i>Yann Tiersen</i>&nbsp;stammen.Textlich geht es um das Leben, genauer dem Leben einer Familie im 19. Jahrhundert, um die Charaktere einer Ära. „Grandpa's rocking chair is rocking / I can hear the wood complaining / and the idle taps as he empties his pipe“ singt&nbsp;<i>Cooper&nbsp;</i>in „Kin“, und schon hat man Bilder im Kopf. Und wer sich jetzt wundert, dass auch die Musik irgendwie&nbsp;<i>alt&nbsp;</i>klingt –&nbsp;<i>Ben</i>&nbsp;<i>Cooper&nbsp;</i>verwendet unter anderem uralte Instrumente, die teils 60 Jahre und älter sind und eine Stimmung vermitteln, als würde man sich gleich zwischen Saloons und Planwagen wiederfinden.<br /><br /><i>Radical Face</i>&nbsp;schaffen mit „The Family Tree: The Roots“ ein Album, das Atmosphäre schafft, einen weichen und Schutz gebenden Mantel, der vor der eisigen Kälte schützt - eine perfekte Platte für den Winter. Trotz der musikalischen Einfachheit vermitteln die Songs einen schwebenden, träumenden Zustand, den Beginn und die Wurzeln von etwas, das erst wachsen wird. Man ist gespannt auf die nächsten Nachkommen von&nbsp;<i>Radical Face.</i>
<br />„The Family Tree: The Roots“ von Radical Face ist am 4. Oktober 2011 bei Bear Machine erschienen]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>r.stuecklschweiger@radiofabrik.at</author>
<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 12:03:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: X - A Free Techno Compilation</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-x-a-free-techno-compilation.html</link>
<description>Der Sound des weltweiten Datennetzes könnte so klingen. Ein Update zu pumpenden, elektronischen...</description>
<content:encoded><![CDATA[Lustig ist, dass Techno immer mehr mit minimalen Mitteln arbeitet, bei einem strengen 4/4tel Muster festmacht und trotzdem nicht unbedingt langweilig wird.
Die Kollegen vom&nbsp;<link http://phlow-magazine.com/mp3-music-download/techno/1663-x-a-free-techno-compilation - external-link-new-window "Opens external link in new window">Phlow-Magazine</link>, einem Internetmagazin, das sich mit Musik und Kultur unter elektronischen Betrachtungsweisen auseinandersetzt, stellen in unregelmässigen Abständen spannende Kompilationen zusammen.
In der nunmehr schon ein Jahr alten Zusammenstellung &quot;X&quot; finden sich futuristische Technoversatzstücke u. a. aus Canada, USA, Deutschland und Indien. Die Stile liegen irgendwo zwischen Dub-House, Minimal und Detroit und haben allesamt gemeinsam, dass sie unter einer Creative Commons Lizenz veröfftentlicht und damit frei zum privaten Verteilen angeboten werden.&nbsp;
Die Radiofabrik findet &quot;<link http://phlow-magazine.com/mp3-music-download/techno/1663-x-a-free-techno-compilation - external-link-new-window "Opens external link in new window">X - A Free Techno Compilation</link>&quot; spannend und hörenswert und sendet sie als Album der Woche am Freitag den 27. Jänner ab 14.06 h (WH am Donnerstag, 2. Februar 00.00h).]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>eljot@subnet.at</author>
<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 19:31:00 +0100</pubDate>
</item>
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<title>Hörenswert: Vintage Trouble - „The Bomb Shelter Sessions“</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-vintage-trouble-the-bomb-shelter-sessions.html</link>
<description>Zeitloser und klassischer Rock ist auf dem Erstling dieser amerikanischen Formation zu hören. „The...</description>
<content:encoded><![CDATA[Zeitloser und klassischer Rock ist auf dem Erstling dieser amerikanischen Formation zu hören. „The Bomb Shelter Sessions“ ist ein Album, das ganz und gar in der Reminiszenz an die 'gute alte Zeit' verhaftet ist. Gekonnt und stilsicher spielen <i>Vintage Trouble</i> hier mit den Rockstilen der Sechziger und Siebziger Jahre und präsentieren somit ein sehr schlüssiges und durchhörbares Debutalbum mit einigem Unterhaltungswert.
<b>Hörenswert.&nbsp;<link 129 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Das RF-Album der Woche</link>&nbsp;ist zu hören am Freitag, 20.01.12 ab 14:08 Uhr, Wh am Donnerstag, 26.01.12 ab 00:00 Uhr.</b><br /><br />Die Bezeichnungen sind je nach Produkt unterschiedlich und meinen doch alle irgendwie das Gleiche: kauft man sich eine neue Jeans, die alt aussieht spricht man von 'used' (mit den Unterkategorien 'washed' oder 'stone washed'). Neue Musikinstrumente, die Gebrauchsspuren bereits von Haus aus aufweisen bezeichnet man als 'aged'. Auch mit 'vintage' wird ein Stil oder Produkte bezeichnet, die möglichst exakt einem als klassisch zu bezeichnenden Original nachempfunden sind.<br />Egal, ob dies überhaupt etwas mit dem Namen dieser Formation zu tun hat: 'Vintage' kategorisiert jedenfalls sehr treffend die Musik von <i>Vintage Trouble</i> mit ihrem zeitlosen und klassischen Rock. Und warum auch nicht, wenn mit „The Artist“ selbst das Kino gerade die&nbsp; 'gute alte (Stummfilm) Zeit' wieder aufleben lässt. Mit <i>Harold „Doc“ McGhee</i> hat das Quartett aus Los Angeles zudem einen Manager, der bereits mit (Vintage)Rockgrößen wie <i>Bon Jovi</i> oder <i>Mötley Crüe</i> zusammen gearbeitet hat. Und das ganze 'Paket' weiß durchaus zu überzeugen: Gut komponierte Song, dazu eine hervorragende Band die mit <i>Ty Taylor</i> einen Frontmann und Sänger besitzt, der immer kraftvoll, dabei aber nie nervig ist. Kombiniert mit einem sehr direkten und unmittelbaren (eben klassischen) Sound erzielt „The Bomb Shelter Sessions“ eine durchaus beschwingende Wirkung, die natürlich alles andere als neu ist, über die man sich aber eben immer wieder freuen kann. Sowas gab es einfach schon immer und wird es wohl auch immer wieder geben.<br />Mit viel Lob von der Fachpresse gelten <i>Vintage Trouble</i> bereits als Senkrechtstarter. Aber „The Bomb Shelter Sessions“ scheint ein Album zu sein, dass eher gehört werden sollte, anstatt viele Worte darüber zu verlieren. In diesem Sinne...<br /><br />Das Album ist am 4. November 2011 bei<i> Vintage Trouble</i> (Soulfood) erschienen.]]></content:encoded>
<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
<author>Aneurisma@gmx.net</author>
<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 12:07:00 +0100</pubDate>
</item>
<item>
<title>Hörenswert: The Dukes - &quot;Victory&quot;</title>
<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-the-dukes-victory.html</link>
<description>&quot;The Dukes don’t dress casually. Casual sucks&quot; (The Dukes)
</description>
<content:encoded><![CDATA[<p style="margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; background:white"><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana">Eine junge französische Band beginnt, die Musikwelt aufzumischen.&nbsp;<i>The Dukes</i>&nbsp;geben mit ihrem ersten Album „Victory“ den Auftakt, aus den Genres Pop und Rock herauszuholen was nur geht – sei es mit dröhnenden Gitarrenriffs, kreischenden Stimmen oder bekannten Indie-Elementen. We will be victorious – es ist wieder mal Zeit für Lederjacken.</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 9pt; background-color: white; ">&nbsp;</span></p>
<p style="margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; background:white"><b><span style="background-image:initial; background-attachment:initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-position:initial initial; background-repeat: initial initial"><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana; color:#333333; background:white">Hörenswert.&nbsp;<link news/albumderwoche0.html - - "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"><span style="color:#B6A401">Das RF-Album der Woche</span></link>&nbsp;ist zu hören am Freitag, 13.01.12 ab 14:08 Uhr, Wiederholung am Donnerstag, 19.01.12 ab 00:00 Uhr</span></span></b><span style="font-family: Verdana; font-size: 9pt; background-color: white; ">&nbsp;</span></p>
<p style="margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; background:white"><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana">Als&nbsp;<i><span style="background-image: initial; background-attachment:initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-position:initial initial; background-repeat:initial initial"><span style="background:white">Shanka</span></span></i><span style="background:white"><span style="background-image:initial; background-attachment:initial; background-origin: initial; background-clip: initial">&nbsp;</span><span style="background-image:initial; background-attachment:initial; background-origin: initial; background-clip: initial">und&nbsp;</span><i><span style="background-image:initial; background-attachment:initial; background-origin: initial; background-clip: initial; background-position:initial initial; background-repeat: initial initial">Greg Jacks</span></i><span style="background-image:initial; background-attachment:initial; background-origin: initial; background-clip: initial">&nbsp;2010&nbsp;<i>The Dukes</i>&nbsp;aus der Taufe hoben, war der Plan alles zusammen zu tragen, was dem Leben unter dem Zeichen der Musik gebührt. Aus dieser Idee entstand aber weitaus mehr… Später stießen&nbsp;<i>Gaspard Murphy</i>&nbsp;und&nbsp;<i>Stephen Galtera</i>&nbsp;dazu, die die Band um Gitarre, Vocals und Bass erweiterten und bald darauf stand ihre erste EP<span style="color:#222222; background:#EDEDED">&nbsp;</span></span><span style="background-image:initial; background-attachment:initial; background-origin: initial; background-clip: initial"><span style="background:white">„Resilient Lover“ in den Regalen der Plattenläden. Ja, so schnell kanns gehen.</span></span></span></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 9pt; background-color: white; ">&nbsp;</span></p>
<p style="margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; background:white"><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana; background:white"><span style="background-image:initial; background-attachment:initial; background-origin: initial; background-clip: initial">Das erste Album „Victory“ – übrigens unter anderen produziert vom Schweden Magnus Lindberg, der schon fast als Garant für Erfolg gilt - macht seinem Namen alle Ehre; es ist die Musik einer guten Zeit, eine Musik die an große Pläne denken lässt und Mut für das Unmögliche macht. Und außerdem ist es eine fast schon unerhört gute&nbsp;Mischung aus Pop, Punk, Rock und Liedermacherei.&nbsp;</span></span><span style="font-size:9.0pt; font-family: Verdana">Wieder mal dominieren Schlagzeug und Gitarre, das eine für den Beat des Herzens, das andere für ein bisschen Verruchtheit. Das hat nicht nur mit den musikalischen Einflüssen von&nbsp;<i>Nirvana</i>,&nbsp;<i>Nine Inch Nails, Foo Fighters</i>&nbsp;oder&nbsp;<i>Them Crooked Voltures</i>&nbsp;zu tun. Sänger&nbsp;<i>Shanka</i>s Stimme allein macht fast schon Lust auf die nächste Zigarette und einen guten Whiskey in dieser einen dunklen Bar…</span><span style="font-family: Verdana; font-size: 9pt; background-color: white; ">&nbsp;</span></p>
<p style="margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; background:white"><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana">Wie wenig es doch braucht, um aus handelsüblichem Rock einen frischen Sound zu machen, der mitreißt und die Füße stampfen lässt - und das schon mit dem Debütalbum.&nbsp;<i>The Dukes</i>&nbsp;selbst definieren ihre Musik als „sweet songs with unsweet sounds“. Und wo sie Recht haben, haben sie Recht.&nbsp;</span></p>
<p style="margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; background:white"><span style="font-size:9.0pt; font-family:Verdana"><br /></span><span style="font-family: Verdana; font-size: 9pt; background-color: white; ">„Victory“ von The Dukes ist am 2.&nbsp;Dezember 2011 bei MVS/New Music Distribution erschienen.</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
			
			<author>r.stuecklschweiger@radiofabrik.at</author>
			<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 00:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hörenswert: The Look Of Love (Selected by Samir Köck)</title>
			<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-the-look-of-love-selected-by-samir-koeck.html</link>
			<description>A journey through the vaults of Impulse Records. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Diese Kompilation ist zwar nicht mehr ganz taufrisch, passt aber perfekt als erstes Album der Woche im neuen Jahr. Der legendäre Wiener Soul und Funk Spezialist DJ Samir hat hier für Universal Einblick in den Soundkeller des Impulse-Labels erhalten und erstaunliches zu Tage gefördert.
Vom Jazz der 60er Jahre bis zum Funk und Soul der 70er erfreuen hier Retroklänge das Ohr und fahren in die Beine. Vieles kommt einem auch bekannt vor, wurden viele Tracks auch schon gesamplet und remixed, allein hier kommen sie wieder - die Originale. Und das in einer umfangreichen und liebevollen Zusammenstellung, dass sie zum 50igsten Geburtstag des Labels zur Ehre gereichen.
Die Radiofabrik findet &quot;The Look Of Love&quot; hörenswert und sendet das Doppel-CD-Album wegen Überlänge gleich an zwei Terminen. Teil 1 am Freitag den 6. Jänner um 14.00 h, Teil 2 am Donnerstag den 12. Jänner um 00.00 h.]]></content:encoded>
			<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
			
			<author>eljot@subnet.at</author>
			<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 17:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hörenswert: Le Trio Trio Joubran - &quot;AsFâr&quot; </title>
			<link>http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/hoerenswert-le-trio-trio-joubran-asfar.html</link>
			<description>Liebhabern des gepflegten und virtuosen Oudspiels ist das Trio-Joubran schon längst...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin-bottom: 0cm; "><span lang="de-DE">Liebhabern des gepflegten und virtuosen&nbsp;<em></em></span><b><em><link http://www.oudinfo.de/Uberblick/Einfuhrung_in_den_Oud/der_oud.htm><span lang="de-DE"><span style="font-style: normal;"><span style="text-decoration: none;"><span style="font-weight: normal;">Oud</span></span></span></span></link></em><span lang="de-DE"></span></b><span lang="de-DE">spiels ist das&nbsp;</span><span lang="de-DE"><i>Trio-Joubran</i></span><span lang="de-DE">&nbsp;schon längst ein Begriff. Denn die drei Brüder aus Palästina haben gemeinsam eine musikalische Ebene der Kommunikation erreicht, die wohl als blindes Verständnis bezeichnet werden kann. Auf ihrem neuen Album „AsFâr“ wird die Klangwelt der drei Brüder lediglich von dem Perkussionisten&nbsp;</span><span lang="de-DE"><i>Youssef Hbeisch</i></span><span lang="de-DE">&nbsp;erweitert, der sich mit seinem extrem dienlichen Spiel wunderbar in das Gesamte einfügt.</span>&nbsp;</p>
<b>Hörenswert.&nbsp;<link 129 - internal-link "Öffnet internen Link im aktuellen Fenster">Das RF-Album der Woche</link>&nbsp;ist zu hören am Freitag, 30.12.11 ab 14:08 Uhr, Wh am Donnerstag, 05.01.11 ab 00:00 Uhr.</b>
<p lang="de-DE" style="margin-bottom: 0cm"><span lang="de-DE"><i>Youssef Hbeisch</i></span><span lang="de-DE">, ebenfalls Palästinenser kennt sich natürlich aus in dem klassischen Repertoire dieses Genres was nicht zuletzt bei seinem wunderbaren Rahmentrommelspiel deutlich zum Vorschein tritt. Dabei ist sein Betätigungsfeld bei dieser Einspielung fest abgesteckt: Hier begleitet er selbstverständlich die drei virtuosen Brüder. Und das natürlich so dienlich wie Möglich. Das hat auch seinen guten Grund, da das (Zusammen)Spiel von&nbsp;</span><i>Samir, Wissam und Adnan Joubran</i>&nbsp;ohne Übertreibung als sensationell bezeichnet werden kann: V<span lang="de-DE">öllig gelassen und mit dem größten Selbstverständnis spielen die drei Brüder berauschende solistische, Mal energetische Mal elegische Sequenzen, um gleich darauf in ein atemberaubendes Unisono-Spiel überzugehen, das in dieser Art sicher einzigartig ist.</span></p>
<p lang="de-DE" style="margin-bottom: 0cm; ">Auf dem Album finden sich sowohl sehr dichte Kompositionen (wie gleich der Opener „Nawwâr“, der einen fantastischen Tempowechsel in sich birgt), als auch sehr elegisch anmutende Klangreisen wie die 15 minütige Titelnummer „AsFâr“, die auch gleichzeitig eine der schönsten ist. Denn gerade dann, wenn sich das Trio 'Zeit' nimmt, entstehen wunderschöne sphärische Klangwolken.&nbsp;</p>
<p lang="de-DE" style="margin-bottom: 0cm">Trotz, oder wahrscheinlich gerade wegen ihrer technischen Perfektion versprüht das Album gelegentlich einen sehr kühlen, wenn nicht gar sterile Atmosphäre. Zudem sind die Kompositionen vom Charakter eher geschlossen gehalten und damit der Raum für Improvisationen sehr spärlich gesät. Spontaneität ist hier neben der ganzen Akkuratesse auch eher fehl am Platze, was auch dadurch deutlich wird, das hier die Perkussion lediglich die begleitende Rolle übernimmt.</p>
<p lang="de-DE" style="margin-bottom: 0cm; ">Nichts desto trotz handelt es sich bei dem bereits fünften Studioalbum des Trios um die ganz hohe und die ganz edle Kunst des&nbsp;<i>Oud</i>spiels, die es sich lohnt zu hören.</p>
<p lang="de-DE" style="margin-bottom: 0cm">Der Titel des Albums kann im Englischen ('as far'), als auch im Arabischen sinnstiftend sein, in dem „Asfâr“ so viel wie 'Reise' bedeutet.&nbsp;</p>
<p style="margin-bottom: 0cm"><span lang="de-DE">Das Album ist am 15. April 2011 bei&nbsp;</span><span lang="de-DE"><i>World Village</i></span><span lang="de-DE">&nbsp;erschienen.</span></p>]]></content:encoded>
			<category>Radiofabrik Album der Woche</category>
			
			<author>Aneurisma@gmx.net</author>
			<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 09:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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