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Radiospots gegen das Vergessen - SchülerInnen produzieren Hörstolpersteine mit der Radiofabrik

(v.l.n.r. Carla Stenitzer, Philipp Crome, Manuel Adlgasser, Maximilian Moser)

Präsentation am Dienstag, 28. Juni, um 10 Uhr in der Aula des Akademischen Gymnasiums, Akademiestraße 26.

Salzburg, am 21. Juni 2016
Seit Februar beschäftigen sich die 24 Schülerinnen und Schüler der 4b-Klasse am Akademischen Gymnasium mit ihrem Geschichtelehrer Johannes Straubinger intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus.
Neben Besuchen von ZeitzeugInnen haben sie sich auch mit den Salzburger Stolpersteinen beschäftigt (http://stolpersteine-salzburg.at).
Gemeinsam mit der Radiofabrik haben die Jugendlichen 10 weitere Hörstolpersteine für Salzburg produziert.

Im Rahmen eines EU-Projektes hatte die Radiofabrik die Idee der Hörstolpersteine 2012 entwickelt und mit 5 Partnerradios in Deutschland und Österreich 60 Radiospots über Opfer des Nationalsozialismus gestaltet und ausgestrahlt (http://hoerstolpersteine.net). Ähnlich den Stolpersteinen auf der Straße tauchen diese Kurzbiographien unverhofft im Radioprogramm auf und sollen irritieren, aufmerksam machen und die Geschichten der Opfer bewahren. Gerade in Zeiten von Schmieraktionen auf Stolpersteinen und dem Aufkommen einer "neuen Rechten" scheint dies besonders notwendig.

Nach einem Workshop mit Historiker Gert Kerschbaumer zu den Stolpersteinen haben sich die SchülerInnen 10 Stolpersteine ausgesucht. Sie haben Interviews mit Nachkommen geführt, mit HistorikerInnen, Engagierten und PassantInnen - viel Zeit und Engagement floss in die Gestaltung und Produktion der Kurzsendungen, die mit Unterstützung von Carla Stenitzer und Eva Schmidhuber in der Radiofabrik produziert wurden. Der Bezug zur eigenen Stadt, zum eigenen Wohnumfeld, die persönliche Auseinandersetzung mit der konkreten Lebensgeschichte eines NS-Opfers, die mediale Umsetzung und die Publikation im Radio machten den Umgang mit dem Thema für die Jugendlichen spannend und eindrücklich.

"Wenn ich miterleben kann, was ein Skype-Interview mit der Urenkelin der ermordeten Berta Eisenberg in Israel bei den jungen Leuten auslöst, oder wie sie in der Beschreibung der verzweifelten Fluchtversuche sofort die Parallelen zur Gegenwart erkennen, dann habe ich das Gefühl, dass diese Arbeit wirklich Sinn macht," meint Projektinitiatorin Eva Schmidhuber.

Die 10 neuen Hörstolpersteine der Jugendlichen werden, gemeinsam mit den 10 bereits existierenden, von 1. - 8. Juli im Programm der Radiofabrik gespielt (http://radiofabrik.at) und dauerhaft auf der Stolpersteine Salzburg Website online gespeichert. 

Erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden sie in einer feierlichen Präsentation in der Aula des Akademischen Gymnasiums mit allen SchülerInnen, Projektbeteiligten und musikalischer Umrahmung.

Das Projekt wurde vom Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus und vom Land Salzburg (Wissenschaft/Bildungsförderung) unterstützt.

Weitere Infos:
http://www.radiofabrik.at/projekte0/aktuelleprojekte/hoerstolpersteine-2-ein-radio-schulprojekt.html

Rückfragen:
Eva Schmidhuber 0662- 84 29 62-24

e.schmidhuber(at)radiofabrik(dot)at

Bildnachweis: Carla Stenitzer mit Schülern bei der Produktion eines Hörstolpersteins im Studio der Radiofabrik
Foto: Radiofabrik
 (auf Nachfrage in Druckqualität)




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